W i n t e r l i e d

W i n t e r l i e d

Das Feld ist weiß, so blank und rein,
Vergoldet von der Sonne Schein,
Die blaue Luft ist stille; Hell, wie Kristall
Blinkt überall
Der Fluren Silberhülle.


Der Lichtstrahl spaltet sich im Eis,
Er flimmert blau und rot und weiß,
Und wechselt seine Farbe.
Aus Schnee heraus
Ragt, nackt und kraus,
Des Dorngebüsches Garbe.
.....
Wohlan! auf festgediegner Bahn,
Klimm ich den Hügel schnell hinan,
Und blicke froh ins Weite;
Und preise den,
Der rings so schön
Die Silberflocken streute.

Freiherr von Salis-Seewis

Freiherr von Salis-Seewis

Ursula Steig u. Irene Wilke 01/2011