Schachblumen in der Unteren Seeveniederung

Schachblume Info-Tafel

Die Schachblume ( Fritillaria meleagris ) bezieht sich auf das Muster und die Form der Blüte. Sie wächst in den Tälern der großen Flüsse aber auch in den Auen kleinerer Fließgewässer. Keimt in Samen, der sich dank seiner Luftkammern über weite Distanzen entlang der Flüsse ausbreiten kann, dauert es noch lange 6 – 12 Jahre bis die Schachblume zum ersten Mal blüht. Dafür kann sie dann aber 30 Jahre und älter werden. Ihre glocken-förmige Blüte lässt ihre Herkunft zu den Liliengewächsen erahnen. Sie wurde 1936 schon unter Naturschutz gestellt.

Dabei blühen die Pflanzen nicht in Jahr gleichbleibend. Während in einem Jahr hunderttausende Schachblumen gleichzeitig die Wiesen in ein Blütenmeer verwandeln, finden man im nächsten Jahr auf denselben Flächen nur noch einzelne blühende Exemplare, so auch im Naturschutzgebiet Untere Seeveniederung. Zwischen Ende April und Anfang Mai blühen jährlich die Schachblumen. Diese Niederung besteht ausschließlich durch Feuchtwiesen und Weidelandschaften auf Moor-, Marsch- und Sandböden. Hier befindet sich wahrscheinlich das größte Vorkommen von Schachblumen in Mitteleuropa. Informationstafeln geben ganzjährig Auskunft über das Vorkommen dieser besonderen und seltenen Pflanze.

Informationen vom Vogelfreund H. Lange

Zur Fotogalerie "Schachblumen" (auf der Website von H. Lange)

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