Die Kastanie

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Der beliebte Baum wird bis 30 Meter hoch und kann 450 Jahre alt werden. Man findet ihn häufig in Parkanlagen oder als Alleebaum. Seine Heimat war Osteuropa und Westasien. Erst im 16./17. Jahrhundert kam er nach Westeuropa.

Foto Kastanienfrüchte

Außerdem ist die Kastanie ein wichtiges Venen- heilmittel. schließlich kann man aus den Blüten einen schleimlösenden Tee bereiten der bei Husten seine Wirkung zeigt.

Nach der Blüte bilden sich viele runde, grüne, stachelige Früchte in denen die schönen rotbraunen Kastanien im Oktober reif sind.
Die reifen Früchte werden gerne von Wildschweinen und Rotwild gefressen.

Er ist leicht giftig, besonders die grünen Fruchtschalen und Samen, aber er hat auch Heilkräfte. Die Wirkstoffe sind: Aesculin, Aescin und Flavone. Aesculin regt den Stoff- wechsel an und fördert die Durchblutung. Aescin entwässert das Gewebe und verhindert Wasseransammlungen.

Die Kastanie blüht im Mai. Ihre dicken Knospen sind vorher stark klebrig. Die weißen oder roten Blütenkerzen werden 30cm hoch und sind meist männlich sonst zwittrig.

Informationen von I. Wilke / U. Steig

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