Frühling

      F r ü h l i n g

In dem Walde sprießt und grünt es
fast jungfräulich lustbeklommen;
Doch die Sonne lacht herunter:
Junger Frühling, sei willkommen!

Nachtigall! auch dich schon hör ich,
Wie du flötest seligtrübe,
Schluchzend langgezogne Töne,
Und dein Lied ist lauter Liebe!

Heinrich Heine

Ursula Steig und Irene Wilke 04.2010